JOURNAL DE VOYAGE

San Gennaro und San Paolo: eine Stadt und ihre Heiligen.

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Da der SSC Napoli heute am Abend spielt, gehört es sich den Tag beim lokalen Heiligen zu beginnen. Die Säule wurde ihm zum Dank errichtet, da er quasi den Vesuv alleine aufgehalten hat.

Er war nicht mehr am Leben, aber seine Reliquien haben das gemacht, wer braucht eigentlich Geophysiker, die richtigen Gebeine (im Topf unten) von divesen Herrschaften tuts auch.

Aber ein anständiges Heim hat er auch, bescheiden, dezent wie man es von der Kirche kennt. Die vielen Kirchen verdankt Neapel auch dem Einfluß Spanien, durch die Inquisition und Ablaßhandel konnte die lokale Filiale der Kirche hier neue Einnahmefelder erschließen. Der Hergott arbeitet auch als Beleuchter, sehr toll wie er mir ohne große Einheiten diese Kirche ausgeleuchtet hat.

Es wurde an der Innenaustattung jedenfalls nicht gespart, die Kundschaft bekam was geboten für ihr hart erarbeites Geld.

Vor ein paar Tagen erwähnte ich das „Castel Nouvo“, der geneigte Leser wird sich wahrscheinlich fragen, was wurde aus der „Alten Burg“. Nun, die nennt sich „Castel Capuano“ und erfreut sich immer noch ihres Lebens, wurde es doch schon von den Normannen im 12. Jahrhundert errichtet, wo anders sicher eine Sehenswürdigkeit ersten Rangers, fristet hier eher ein Statistendasein.

Bisserl eine neuer Anstrich könnte nicht schaden, aber immer noch auf der Fassade: der Doppeladler, aus der Zeit, als Neapel Teil des Reichs war, wo die Sonne nicht untergeht und so.

Die Festung wurde auch Teil der Stadtmauer, deswegen auch der Grund für die Herrscher wegzuziehen, zuviel Bürgernähe brachte nur Pest, Cholera, Aufstände und diverse Auftritte von religösen Eiferern.

In Neapel wird auch eine Stadtmauer genutzt, die man nicht mehr so wirklich mehr braucht.

Andere Stadttore dienen wie einst als Ort der Kommuikation, jetzt haben Kaffeehäuser die Maut- und Zollhäuser ersetzt.

Sonntag ist ein traditioneller Waschtag wie man in der Altstadt sieht.

An der Piazza Bellini tauchen Reste der ersten Stadtmauer auf, diese wurden sich Überreste griechischen Ursprungs.

Die Jünger von San Paolo bereiten ebenfalls die Reliquien des SSCN vor, um für ihr Hochamt am Abend gerüstet zu sein.

Der gute, alte Dante macht den Türsteher, bei ihm grenzt das Viertel an, welches die Spanier außerhalb der Stadtmauer errichteten, das Quartier Spagnoli.

Enge Straße gehen den Hügel Vomero rauf, Neapel wie man es aus den Filmen kennt.

Oben am Hügel thront die Alte Festung der Spanier, früher bestückt mit Kanonen, später Gefängnis für politsche Gefangene.

Von oben hatten die Kanonen eine gute Sicht auf Feinde, die vom Meer kamen oder auf die Stadt, der eigenen Bevölkerung konnte ja auch nicht so richtig getraut werden. Diese 3 Bilder beenden auch die Exkursion und Stadtspazierung durch Neapel.

Die Kathedale von San Paolo ist zwar mäßig besucht, aber noch immer finden sich immer noch zahlreiche Anhänger die Zeugnisse über die Leistung der Azzuri Aposteln ablegen und weiterhin dem Fußballgott Diego aus Boca huldigen, jedenfalls waren sie gegen die Ungläubigen aus Rom erfolgreich, der krönende Abschluß des Aufenhalts hier in Neapel…..

2 Replies to “San Gennaro und San Paolo: eine Stadt und ihre Heiligen.”

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