JOURNAL DE VOYAGE

Ein lupenreiner Chateau Hattrick

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Heute geht’s per Bahn in den Wald, ins Grüne Herz der Region Paris, nach Fontainebleau.

Auch hier haben sich wieder einige der französischen Könige als Bauherren, Archtikturförderer und Menschen ohne festen Wohnsitz verwirklicht.

Mittlerweile zum Welkulturerbe erklärt, natürlich erst jetzt, könnten man vorher uneingeschränkt Trakte umbauen, wegreissen. Geld spielt keine Rolle, hab es genug. Frankreich hatte zur Zeit der Französischen Revolution schon über 8 Millionen Einwohner und war auch quasi schon eine Nation, diverse Aufstände wurde mit Waffengeqalt beantwortet.

Da weder Klerus noch Adel Steuern zu zahlen hatten, durfte die Bevölkerung nicht nur zahlen, sondern auch brav mitarbeiten. Dafür wurde die Weinsteuer gesenkt, wenn der Hof en Village war, haben sich sicher alle sehr gefreut. 

Von der alten ersten Burganlage ist wenig über, nur mehr der Bergfried als Turm links zu erkennen.

Die wahren Schätze sind aber im Inneren erhalten, da sie während der Revolution nicht geplündert wurden. Wahrscheinlich haben sich die Jakobiner im Wald verfranst und es war auch weiter als nach Versailles. Der Verbindungsgang zwischen Residenz und Empfang diente als Propagandaraum für die militärischen und anderen Erfolge des Königs Henry. Dank meiner Beleuchter, die mit dabei waren, konnte ich ihn auch schön ausleuchten…

Natürlich will so ein Renaisance King auch anständig feiern, dazu braucht’s einen anständigen Allzwecksaal samt Platz für den DJ 

Anscheinend hat aber das Orchester nicht so richtig einheizen können, auf der gegenüberliegenden Seite stand der Ofen…

Man darf auch gern Hochofen dazu sagen, Holz gab es quasi vor dem Haus genug.

Auch bei der Kapellengestaltung war man phantasievoll und hat die über 3 Stockwerke hoch gebaur, wahrscheinlich um näher bei Gott zu sein.

Auch diverse Appartements sind noch erhalten wie das bescheidene Schlafzimmer der Sonnenköniginmutter, Annerl von Österreich(Heimatbezug täuscht: war ja die Tochter von span. König). Da sie ja nie Französisch gelernt hat, wird es auch ziemlich einsam gewesen sein.

Ein anderer prominenter Bewohner, war der Herr Bonaparte. Der kleine Mann hat anscheinend eine Stufe ins Betterl gebraucht, und groß war es auch nicht.

Und hier der Saal, wo er nach der Auswärtsniederlage in Waterloo das Handtuch geworfen hat.Warum eigentlich nicht schon nach Aspern, hätten sich paar 10.000 Soldaten diverse Märsche nach Rußland gespart.

Im Eintrittspreis inklusive ist die „Wie Napoleon sich fühlen“ Expierence. Hier am Balkon hat er seiner Grand Armee mitgeteilt „Burschen, ich bin zu alt, suchts Euch einen Anderen, der die Hacken macht“ 

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