JOURNAL DE VOYAGE

Bei den Condés in Chantilly

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Die heutige Etappe führt gute 50km in den Norden des Pariser Umlandes, in das putzige Städtchen Chantilly

Vor über 450 Jahren wurde hier ein bescheidenes Heim für eine Nebenlinie der Bourbonen aus dem Wald gestampft, weil man ja gern geritten ist und gejagt hat und da auch ziemlich viel frei war.

Der Herr am Pferd ist Anne De Montmorency, der eine bessere Waldhütte zum Schloß ausbauen lies. Da kein männlicher Nachfolger da war und die Bourbonen auch gut in Heiratspolitik für Dynastien aufgespießt hatten, fiel das Petit Chateau an sie, samt Orangenplantagen, da war der 13er Wiggerl nämlich sauer, hatte er selber nicht, an sie. Mit der Exekution des 16er Wiggerls war auch Schluß hier mit Orangen, die Jakobiner holten sich die süßesten Früchte.

Ein neuer aufgehender Stern verlegte sein Quartier hier her..

Der Louis II, der Große Conde, und Schlachtenlenker vom Sonnenkönig, ziemlich erfolgreich und hat den Habsburgern ziemlich eingeschenkt. 

Und hätten sich die 2 Kardinäle nicht so eifrig, um seine Tante grkümmert, wär eigentlich er an der Reihe gewesen, so dürfte er des Kardinals Tochter ehelichen.

Das führt uns auch schon in das Innere des Schlosses, welches zwar während der Revolution geplündert wurde, aber dank der Reaktion und Restauration des Herrschaftsanspruch der Bourbonen war wieder genug Geld da für das Herrscherhaus und ihrer Nebenlinie. So wurden die Amtsräume des Prinzen mit seinen militärischen Erfolgen nachgebaut.

Spätere Besitzer der Familie Conde sammelten 15000 Bücher an den 14. Jhdt für eine schicke Biblitothek

Neben diesem Museum, in Louvre, gibt es auch in meinem Blog quasi weltexklusiv 3 Bilder von Raphael zu bewundern (Links und Rechts)

Und bei diesem Bild hat es sich erst später herausgestellt, wurde als Reproduktion aber angeschafft…

Auch interessant ein Saal nur mit Porträts französischer Könige aus dem 16. Jhdt…

Über Sieg gegen die Konkurrenten aus Wien um die Weltherrschaft oder lokale Filialbesetzungen wie in Spanien war man so erfreut, daß die Grabeskapelle eine erbeutete Fahne der kaiserlichen Armee aus dem Spanischen Erbfolgkrieg schmückt.


Aber die wahre Leidenschaft waren die Pferde, so hat man auch diesen einen Palast errichtet, von 200m Länge

Der noch heute in Betrieb ist und von seinem Einwohner sehr geschätzt wird.

Und für Veranstaltungen fleißig trainiert wird….

Für die Gartenanlagen ist derzeit eher eine schlechte Jahreszeit, aber gehören sie ebenfalls zu den größten Frankreichs, dafür bleibt man derzeit von Touristenmassen verschont…

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