JOURNAL DE VOYAGE

Der Flaneur ist zurück in Paris 

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So nach einer längeren Pause gibt wieder ein Comeback als Reiseblogger, auch wenn es diesmal nicht so lang und so weit ist, und ich im Sommer gemeinsam mit ca 50 Millionen Asiaten hier war, und es da doch leichte Einschränkungen gab bezüglich der angetroffenen Menschenmassen und deren Anstellschlangen, war mir klar, daß es eine Fortsetzung geben sollte, die hoffentlich besser ist als ein neuer Star-Wars Film. Ausgespuckt hat mich die 1er Linie beim Louvre, den die Chinesen in August doch nicht mitheimgenommen haben.


Vom Hauptquartier der Bourbonen zu Napoleon, der eigentlich eine kleine Ruhmeshalle geplant hat, aber diverse Niederlagen haben dieses Projekt der Halle of Fame nicht wirklich beschleunigt

Spannend ist jedenfalls der Blick Rtg Place de la Concorde, den es 1789, als da wirklich was los war, noch nicht so gab. Dort haben die Jakobiner ein paar Open-Air Events abgehalten, wo sie dann gelegentlich auch selber aufgetreten sind.

Jedenfalls hat ein bekannter Senfhersteller den Standort ziemlich gut gewählt, da ja quasi wie üblich bei solchen Massenveranstaltungen irgendwann Hunger ausbricht.

Mittlerweile am Place heimisch die Freunde der Formel 1, wie man sieht bescheiden mit dem Dienst Citroen.

Bernie Ecclestone ist ja mittlerweile in der Pension und hat das Jahr genutzt einen Renault mit Lego nachzubauen, er sucht immer noch die letzten 2 Steinchen…

Nachdem das mit der Hall of Fame nicht geklappt hat, bekam Napoleon wenigstens einen Tag für seine zahlreichen Auwärtssiege, unser Debakel wird leider auch immer ziemlich prominent erwähnt, Siege gegen Österreich waren anscheinend seinerzeit was besonders, obwohl….

Fast 300 Stufen, vorbei an der „La Marseillaise“, die zur Verteidigung der Revolution gegen die Monarchen aufruft…

Und in Großaufnahme hört man se direkt die Hymne schmettern…

Oben angelangt trifft man alte Bekannte…

Und der Champs Elysée als Modellbausatz mit Matchbox Autos…

Und schon taucht der nächste Triumphbogen in der Ferne auf…

Aber die, die dafür ihr Leben lassen büßten haben von diesen Triumpf Denmälern genau gar nix, bis heute. Die Mächtigen feiern die Siege, dem Volk bleiben die Gräber….

Im Gegenteil, die Mächtigen dieser Zeit verschanzen sich hinter Panzersperren, Soldaten und anderen Sicherheitsvorkehrungen. Ob das dem Geist von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit der Französischen Revolution noch entspricht…?

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