JOURNAL DE VOYAGE

Am königlichen Hof zu Vincennes

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Vom Gare der Lyon geht’s per Metro in die Vorstadt nach Vincennes, früher für seine Wälde, das Reizklima und Wildschweinreichtum  bekannt.

Deswegen baute Saint Louis eine Jagdhütte seiner Vorfahren zu einer imposanten Festung aus.

Der Bergfried in der Festung wirkt ziemlich uneinnehmbar, außer für diverse Drachen usw machbar.

Somit alle Vorraussetzungen auch für einen dauerhaften Standort eines Königs von Gottes Gnaden, samt Hofstaat und Entourage, auch die übliche Hauskapelle darf nicht fehlen

Damit alle rechtzeitig bei der Arbeit erscheinen bzw zum Gebet sich richten, oder aufgebrachte Bürger, wahlweise auch Irrgläubige mit Fackeln und Heugabeln in Sicht waren, wurde die erste öffentliche Glocke im 14. Jhdt installiert

Jedenfalls hat von oben einen schönen Blick auf diverse Eindringlinge, und die von Gott gesalbten konnten sich in ihren „Panictower“ zurück ziehen, der immerhin 50m hoch ist.

Der Bergfried hatte alles, was man braucht, um das Reich zu regieren. Ein großes königliches Gemach…

Die neuesten Latrinen, die am Markt erhältlich waren.

Eine begehbare Schatzkammer, wo wirklich der ganze Reichtum des Königs physisch vorhanden war und man ein Geldbad bei Bedarf nehmen könnte

und ein kleines beheizbares Büro, mit Blick nach Pariss

Die letzten Regenten, die hier residierten, waren die Eltern vom 14er Wiggerl. Rechts der Trakt des Königs, Links der Königin

Nur wer war wirklich der Vater? Der 13er galt als Impotent, Richelieu als zu alt, Mazarin als zu schwul, nur die 4 Musketiere gingen aus und ein in diesem Palast der Königin….

Der Hof zog weiter nach Versailles, was bietet sich an für eine uneinnehmbare Festung, natürlich die Festungshaft.

Noch heute findet man immer wieder alte Graffitis von Deliquenten in den ehemaligen Zellen. 

Neben in Ungnade gefallenen Fianzministern, Revolutionären, Kontrarevolutionären, Kommunarden war auch der Maquis de Sade, ob diverser Giftmorde an Huren hier in dieser Zelle in der Haft.

Das solche Gebäude auch die Nazis angezogen haben, ist klar,diese schrieben das letzte blutige Kapitel dieser Festungen mit der Massenerschießung von über 20 Widerstandskämpfer 1944

Mittlerweile kümmert sich das Verteidigungsministerium um diese alten eindrucksvollen Festungsgebäuden.

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