JOURNAL DE VOYAGE

Sag zum Abschied leise „Ciao!“

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Passend zum 24. erscheint auch mein letztes Fenster für diese Reise. Mit einem Besuch im Traditionscafe Tortoni fängt es an.

  
Zuerst die Italiener, dann Juden aus Wien, die sich an die Heimat erinnert fühlten. Kein Wunder, gab ja sogar eine Sitzkassierin wie im Café Sperl.

  
Dann die Kriegsverlierer, die mit Hilfe seiner apostolischen Heiligkeit mit Pässen versorgt wurden, um ihr verpfuschtes Leben neu starten. Auch ein reiferer Herr mit Linzer Dialekt soll hier verkehrt haben, bevor ein One-Way-Ticket nach Tel Aviv für ihn gebucht wurde.

  
Fast gegenüber ein ehemaliges Wohnhaus der Fr. Evita, aber es hat niemand geweint davor. Heute ein Museum.

  
Immer wieder eine Herausforderung als Fußgänger, über die 16 Fahrspuren der Avenue des 9. Julis. Vor allem man ist im Nachrang, sprich es herrscht das Gesetz des Stärkeren.

  
Die Erfrischungsdusche aus dem Norden von Iguazu gesponsert, keine schlechte Idee für die Hauptstädter.

  
Auch die Rosinante dürfte beim Überqueren leicht die Nerven verloren haben.

  
Die Avenue de Mayo, die Schlagader der Macht, verbindet den Präsidentpalast im Stadtzentrum, vorbei am Obelisken….

  
Durch die Schluchten der Paläste des Großbürgertums…..

  
Das Gebäude dahinter war einmal das höchste Haus, bevor Montevideo und die Chilenen angefangen haben. Wer weiß schon, was die Peruaner planen oder die Bolivianer, die fangen überhaupt schon auf 3.000m an….

  
Und die Avenue endet am Gebäude des Nationalen Kongress.

  
Der, ob seiner düsteren Vergangenheit auch so wirkt.

  
Nachbarinnen sind jedenfalls die Mütter, der Plaza de Mayo, die mit ihrer Form des Protests und ihrer Forderung nach Information über den Verbleib ihrer Männer und Söhne, einen wichtigen Beitrag zum Ende der Junta leisteten.

  
Erinnert wird Innen an alle Revolutionäre Südamerikas.

  
Und so lassen wir doch diesen Blog unter dem Bild eines sehr berühmten Tagebuchschreibers  und Revolutionärs ausklingen. Ich hoff, es hat den geneigten Lesern so viel Spaß gemacht wie mir die Reise durch diese bekannten, aber auch sehr unbekannten Ländern. Danke für das Interesse!

  

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