JOURNAL DE VOYAGE

10.00 Uhr und die Pforten in die Festungsstadt Kreml öffnen sich. Durch den „Dreifaltigkeitsturm“ gehts ins russische Zentrum der Macht.

Erstes Gebäude der Staatliche Kremlpalast, dort durften die Genossen den Ausführungen ihres Generalsekretärs am Parteitag der KPdSU lauschen und die Errungenschaften der Sowjetmacht beklatschen.

In Gehweite, beim Alter und Gesundheitszustand der ehemaligen Generalsekretäre war das auch nicht schlecht, der Senatsapalast. Oben, unter dem Dach,.war die Dienstwohnung von Lenin und Stalin. Den zweiteren hätt man sicher nicht gern in der Hausgemeinschaft gehabt, kaum gibts Diskussionen über die Betriebskosten, wird die Hausverwaltung abgeholt…

Jetzt residiert der Herr Putin dort, und wie man sieht, plant er schon ein kleines bescheidenes Weihnachtsfest. Das kleine Zelt wird schon aufgebaut, Mama Putin macht sich schon Gedanken was sie kocht und ob die Kekserl rechtzeitig fertig werden. Vladi hat ja gern Vanillekipferl…

In Russland ist alles ein bisserl größer, auch die Kanonen. Was man nicht bedacht hat, daß man selten Kanoniere um die 3m findet, mit Schmalz, die die dezenten Kugeln vorne raufheben und reinstopfen könnten. Daher wundert es nicht, daß die nie abgefeuert wurde.

Diese Glocke jedenfalls war nicht hitzebeständig, ein kleines Feuer und schon fällts auseinander, bis heute wird darauf gewartet, daß der Händler sie zurücknimmt, weil ja noch Garantie war…

Vladis Weihnachtsbaum ist schon gekommen und wird gerade fertig aufgeputzt, darunter gibts dann Geschenke. Schon gespannt, was unsere Freiheitlichen heuer schicken, um sich für die russische Unterstützung zu bedanken. Das wird dann unter dem Baum gelegt, neben der Kiste kubanischer Zigarren vom Trump….

Neben den Weihnachtsbaum, der Kirchenbezirk. War ja die Hauptbeschäftigung der Zaren, in die Kirche zu rennen. War wahrscheinlich das schlechte Gewissen, wenn man seine Leute schlecht behandelt, hofft man, daß der Chef das alles verzeiht dann. Hier jedenfalls die Hauptkirche, wo sich die Zaren zum Beten und Krönen eingefunden haben. Da steht auch der Betstuhl vom Iwan, dem Schrecklichen. Und das obwohl er nach seinen Scheidungen nicht mehr reindurfte.

Die direkte Verbindung zum Herrscherpalast, damit die Herrschaften nicht so weit haben, wenn sie das Bedürfnis haben sich auszutauschen. Im Inneren der Kirchen ziemlich alte Ikonen mit diversen Themen und Heiligen, sowie diversen Reliquien.

Die rechte Kirche ist ziemlich angerammelt, die ist voll mit Särgen von diversen Zaren ab dem 14. Jahrhundert. Quasi sowas wie die Kapuzinergruft.

Das sind die Türme der Hauskapellen, da darf man nicht rein, weil dies der Kremlpalast ist und der für divere Staatsgeschäfte genutzt wird.

Die Fassade des Palast, die Räume innen sollten doch leicht prunkvoll sein.

Die Ein- und Auffahrt in den Palast, wo sich der Vladi gern die ausländischen Gäste einlädt.

Mit Blick auf die Moskwa….

Das Gebäude links beinhaltet die Rüstkammer und den Diamantenfond. Der echt sensationell ist. Neben 36kg Goldnuggets, 300Karat Diamanten, diversen Zarenkronen und Insignien, gibts auch die komplette Sammlung von Geschenken anderer Herrscher an die Zaren. Eine richtige Schatzkammer. Die schwer bewacht ist.

Links die „Mütze des Monomachs“, die Zarenkrone bis zu Peter dem Großen. Die Legende spricht von einem Geschenk des Kaiser von Byzanz an den Vorgänger von Iwan dem Schrecklichen. Aus dieser leitet sich quasi der russische Anspruch als Erbe des Oströmischen Reiches an. Andere meinen, es sei eigentlich nur ein Geschenk eines Khans der Tartaren….

Durch den Borovitsky Turm gehts aus den Kreml, vorbei am Wachpersonal zurück.

Vor dem Kreml wartet Vladimir, der Große auf uns. Für die Aufstellung verantwortlich war Vladimir, der Putin.

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