JOURNAL DE VOYAGE

Per Rad gehts über die lange Strandpromenade in einer der ältesten Städte des Mittelmeers: nach Jaffa.

Vorbei mit dem ruhigen Wetter, heute kommen die Surfer Boys&Girls auf ihre Rechnung.

Angekommen am Stadtplatz und seinem Wahrzeichen, der Uhrturm, errichtet von den Osmanen noch, um zu zeigen wie modern doch der Sultan ist.

Daneben die Reste des Amtsitz des Gouverneus, der wurde im Zuge der Kampfhandlungen um Jaffa zerstört.

Dafür verantwortlich, die damals noch inoffizielle israelische Armee. Und warum haben sie das gemacht?

Nun, Jaffa liegt auf einen kleinen Hügel , die jüdischen Siedlungen, die zu Tel Aviv wurden, lagen außerhalb der Festung. Die Briten übergaben aber den Arabern diese strategische Höhe, so konnten diese mit Scharfschützen bis nach Tel Aviv schießen, was sie auch taten.

Aber nicht nur Israelis, Briten, Araber, Osmanen sind oder waren hier schon. Hier rettete Pegasus seine Andromeda am Felsen vor dem Haustier Poseidons, dem Seeungeheur und schlug ihre Ketten los. Wir erinneren uns an den eher schlechten Film „Kampf der Giganten“. Das war dort draußen auf den Felsen im Meer. Zur Belohnung gabs ein Sternbild und einen Nebel.

Die Ägypter waren anscheinend auch begeistert von der nahen Strandpromenade und stellten ein Tor auf.

Petrus, ließ sich hier bei einem Gerber vollaufen und hörte dann Stimmen, die meinten, nach dem Rausch schmeckt erst ein Bratl vom Schweinderl, obwohl eigentlich nicht kosher. Aber diese Stimme, er dachte Gott, wohl eher der lokale Schweinezüchter, redete ihm ein, er soll es doch probieren. Seitdem gibts den Glaubensstreit bezüglich Fleisch und wenn ja, welches. Wärens Gemüsezüchter gewesen, wären die Christen heute alle Vegetarier. Hier war das jedenfalls.

Zum Dank wurde ihm eine Kirche errichtet, nicht von der Schweinefleisch Lobby, sondern von den Kreuzrittern, samt Platz für diverse Klöster.

über verwinkelte Gassen kommt man in dieser von den Osmanen errichteten Festung Richtung Hafen.

Die Festungsmauer wurde ihrem Ursprung aus waffentaktischen Entwicklungen beraubt und zu diversen Botschaften umgewandelt.

Teile der osmanischen Festung sind mittlerweile in die Kaimauer eingearbeitet und halten den Welle immer noch stand.

Der Hafen war nicht unbedeutend, wurden doch hier die legendären Jaffa Orangen nach Europa verschifft und uns dann zum Nikolaus in die Hand gedrückt.

Die Franzosen kamen auf ihre Art in die Festung und zwar über die Hintertür unter Napoleon und nach einer langen Belagerung.

Sie eroberten zwar die Festung und holten sich eine Krankheit, nicht die französische, aber die Beulenpest tut es auch.

Im Ortzentrum kann das osmanische Erbe nicht geleugnet werden, samt Basar.

Beim lokalen Wirten, Herrn Professor Doktor Shakshuka (links im Bild) wird natürlich nicht auf Petrus gehört, sondern koshere Kost dem hungrigen Touristen feilgeboten: Shakshuka und Shawarma.

Immerhin ist der Davidstern gekommen, um zu bleiben.

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