JOURNAL DE VOYAGE

Ganz oben, über 4.000m, wo die Lamas toben

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Heute geht’s zum letzten Mal von Salta eine Tour, auf das Dach, sprich über 4.000m. Cocablätter sind eingesteckt und werden brav gekaut. Wir folgen den Spuren des „Zugs in die Wolken“

  
Der Train a las Nubes wurde in den 20er Jahren gebaut, Amerikaner hatten Erfahrung mit „Hell in Wheels“, so bauten sie die Eisenbahn die Salta mit Chile verbindet und auf über 4.000m fährt.

  
Immer wieder sieht man die Tunnels und Viadukte, bis heuer war auch ein Touristenzug unterwegs.

  
Durch „Colorado“ geht’s immer weiter bergauf.

  
Er mag zwar als gefährlichster Zug gegolten haben, aber dafür bekam man als Fahrgast einiges geboten.

  
Ob sich der Kaktus heuer als Einrichtungsgegenstand durchsetzen wird, ist noch nicht entschieden.

  
Die Kantine als Labestelle hat geöffnet…

  
…schon lassen sich die ersten Durstigen nieder, die stärken  sich noch, weil es geht ziemlich steil weiter.

  
Zunächst geht es vorbei an einem erloschen Vesuv, der an die 6.000m, reicht.

  
Für das erste Mal in meinem Leben geht’s über 4.000 Meter, aber die Höhe wird am Nachmittag noch einmal übertroffen.

  
Der Blick auf die andere Seite des Passes: leicht mit Schnee bedeckt, die nächste 6.000er Gruppe. 

  
Aschenreste des Vulkans bedecken immer noch dieNachbarschaft, keine bis jetzt abgestaubt  

 Ein ziemlich unwirtliches Hochplateu mit ausgetrockneten Fluss, auf 3.900m. 

  Aber gut 7.000 Indios meinten, hier ist es toll, wir lassen uns nieder. Wenn ein Leser Lust hat, herzuziehen, ich geb gerne Kontakte weiter., Häuschen stehen frei.

 Während die Herren in der Mine schuften, checken  die Damen seit Generationen das Tourismusgeschäft, die Waren kommen angeblich geschmuggelt aus Bolivien.

  
 Die Ruhe vor dem Sturm.

  
  Weiter geht’s durch die Vorstadt dieser einladenden Stadt, San Antonio des los Cobres.

  
Die nächsten 2 Stunden verlaufen eher menschenleer und von der Gegend langweilig. Nur die Lamas sorgen für Abwechslung.

  
Bei dem Bild hab ich mich gefragt , ob dies wirklich war oder die Farben durch die Höhenlage und den Cocablättern entstand. 

  Die wilden Verwandten und Nachbarn der Lamas,  die Guanakos, 

  
Um genügend Anlauf für den letzten Gipfel zu haben, fahren wir leicht bergab zum Salzsee.

  
Jetzt gilt es noch einmal über 1.000m Höhenmeter in paar Kilometer zu überwinden…… 

 
Und dann ist die Rekordhöhe erreicht, und da arbeiten Menschen! Mir ist es in etwa so gegangen, wie wenn ich beim Rauffahren 1 Flasche Jack Daniels getrunken hätte, hab gerade noch die Kamera halten können.

  
Ein Blick vom Dach der Tour, unter die Wolken zurück, da ist unser zu Hause.

  
Und in den nächsten 25km werden 2.000 Höhnemter nach unten erledigt. Und das Kopfweh vom Hang-over verschwindet auch zur Halbzeit……

  

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