JOURNAL DE VOYAGE

 Salta, 500.000 Einwohner auf 1.300m, 32 Grad. Die würden ganz schön runterschauen auf Kitzbühel, fast schon vom Hahnekamm, wenn man sich das rein bildlich vorstellt. Jedenfalls mein Basislager für die nächsten Tage. 
Salta steht auf einem alten Inka Handelsweg bzw wurde dort von den Spaniern typisch traditionell errichtet. Großer, schattiger Platz. Ein Rathaus für die Verwaltung.

  
Dann die Herrschaften, die wirklich das Sagen haben, die Außenstelle des Großkonzerns. Steuerbefreit
 wie Amazon.

  
Links und rechts Platz für Großgebäude, mit Arkaden, damit es schattig bleibt.

  
Irgendwo müssen ja sich Hunde ausruhen und wichtige Geschäfte abgeschlossen werden können, wie zB das Schuhputzen.

  
Dieses Gebäude kümmert sich eigentlich nur um 3 Kinder und zwar um 3 Inkamumien,die 1999 auf über 6.000 Meter gefunden wurden, und die geopfert wurden , um diverse Götter milde zu stimmen. Die Kimder hat man traditionell gekleidet in Schlafposition gefunden, eigentlich lebendig begraben, aber vorher betäubt. Daß das als große Ehre gesehen wurde, darf man davon ausgehen. Bei mir war der 7 jährige Bub ausgestellt, und der wirkt immer noch wie wenn er schläft, sogar die weiße Feder steckt noch im Haar. Schön zu sehen, wie dieser religiöse Irrsinn egal wo, sich immer durchgesetzt hat. Bis heute…

  
Da schaut sogar der Herr Franzi verzweifelt nach oben zur Chefabteilung.

  
Wahrscheinlich weil die Kirche nicht wirklich mit seinem Armutsgelübde in Verbindung zu bringen ist…Das Spendenkonto für die Restaurierung des Glockenturmes wird dann im Abspann bekannt gegeben, also nicht fürs ORF Winterhilfswerk alles geben, bisserl auch an Franzis Freunde im Vatikan denken, denen geht’s auch nicht gut.

  
Sonst hat sich Salta sein koloniales Erbe erhalten, das freut die Touristen.

  
Einige dieser Casas sind renoviert und dienen als Museen.

  
Obwohl von außen diese immer klein und bescheiden wirken, sieht man die wahre Größe innerhalb.

  
Und immer wichtig das kühlende Gemäuer und die schattenspenden Innenhöfe.

  
Das Rathaus gehört zu den ältestem noch stehenden Amtshäusern. 

 
Ein schöner Überblick von oben, auf das gemeine Volk, das im schattigen Park Siesta hält…

 Aber kaum glaubt man es ist eine Ruhe, schon auf der anderen Seite eine Zusammenrottung? ein Auflauf?Hitzköpfe, Fanatiker? Ah nur Schüler, die den Abschluß feiern. Immer was los und gut so, weil es dort angeblich die besten Empanadas gibt, und die hab ich mir verdient, dh aber nicht daß es abgekühlt hätte…

  

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