JOURNAL DE VOYAGE

Nicht nur das viele Wasser ist und war Anziehungspunkt Leute in den Norden zu locken. Auch Bodenschätze gibt’s zum Verteilen. Und alles in Sichtweite zu Paraguay. Ein nettes Dörfchen aus dem ziemlich vergessenen Land am Grenzfluss zu Argentinien.

 
Die Mine selber liegt in Wanda und heißt nicht Amore.

  
Und es wird nach Amethysten gegraben und gebohrt. Und auch einiges gefunden

  

Der Schutthaufen der Geschichte, nicht brauchbar für die Handwerker.

  
Die sitzen entspannt in ihrer Werkstatt und fertigen ihre Kunstwerke an, um sie an die vielen Einheimischen zu verramschen.

  
Über fast 200km Landstraße geht es aber weiter zum Hauptziel. Dazwischen ein kleiner Autounfall, was nicht wundert bei dem Fahrstil hier. Die 3. Spur zum Überholen gehört dem Stärkeren.

  
Endlich angekommen in St. Ignacio Mini der Jesuiten. Eine von mehreren Missionen, die in diesem Gebiet gegründet wurden, so um 1600. Uneigennützig wie sie sind die Jesuiten haben sie gleich um die Guaranis gekümmert und zum wahren Glauben bekehrt, dafür dürften sie dann in der Mission endlich arbeiten und Sonntag in die Kirche gehen. Gut, die andere Alternative wäre Versklavung durch christliche Sklavenjäger gewesen.

  
Und so sehen die Resteheute aus, die Werkstätten der Guarani. Quasi der Sweatshop der Jesuiten.  Die Güter wurden dann später ziemlich billig weiterverkauft.

  
Der große Hauptplatz, immerhin waren bis 9.000 Leute unterwegs hier.

  
Das größte und wichtigste Gebäude, damit die Guarani gleich demütig werden, der Eingang zu Kathedrale, die Türme sind eingefallen.

  
Auch am Eingang kein Symbol für Papst oder König, nur das Symbol der Jesuiten, eindeutig ihr Reich. Und das alles noch mit Paradiessymbolen, Schlange und Adam&Eva.

   
 Im Klostergarten, immer wieder hat man Bruder Giovanni gewarnt, er übertreibt mit seine Kakteenzucht.

  
Das Innere der Kathedrale, war aber eine reine Stehplatzpartie das Ganze.

Aus der Sicht des Vorstandes.  
Aus der Klosterzelle der Blick in den Regenwald. 
Jedenfalls ziemlich mächtig, wenn man sich vorstellt, wie abgeschieden das gelegen hat, dann Werken dort 9.000 Leute.

  

Der Jesuitenkonzern war dann doch zu erfolgreich, der König wollte das Geschäft selber machen, so wurden die Missionen aufgelöst und die Guarani versklavt. Die Jesuiten heimgeschickt, dafür sind sie jetzt Papst 

  
Die Gebäude haben die Zeit überlebt, was man von neueren Gemäuern noch nicht so einschätzen kann

  

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